Wer liebt das nicht? Den Urlaub mit der Familie in schönen Erinnerungsbildern festzuhalten, die man immer wieder gerne anschaut. Nicht jedes Mal aber gelingen die Fotos. Sie sind vielleicht unscharf, unruhig oder das Motiv stimmt einfach irgendwie nicht. Es gibt allerdings ein paar einfache und praktische Tipps, wie die Urlaubsfotos richtig gut werden:

Ein kleines Mädchen, dass eine Pusteblume in der Hand hält und pusten möchte

Es muss nicht immer die große Spiegelreflexkamera sein

Mittlerweile machen auch Smartphones richtig gute Bilder. Der große Vorteil: Sie sind leicht und in der Situation schnell zu bedienen. Denn wer kennt das nicht? Gerade haben die Eltern die Kamera richtig eingerichtet, Helligkeit und ISO-Zahl eingestellt, laufen die Kids schon weiter zur nächsten spannenden Muschel am Strand.

Mit verschiedenen Bildbearbeitungs-Apps kann man die Fotos anschließend noch optimieren und Helligkeit, Kontrast bearbeiten sowie mit Sprüchen verzieren.

1. Achten Sie auf den Lichteinfall

Achten Sie darauf, von wo die Sonne kommt: Stehen Sie direkt vor den Kindern und haben die Sonne im Rücken, müssen die Kids blinzeln oder kneifen sogar die Augen zusammen, weil sie geblendet werden.

Am schönsten werden Fotos, wenn man die Personen nicht direkt frontal, also von vorne, ablichtet, sondern wenn Sie sich leicht seitlich zu den Kindern positionieren. Am besten kommt das Licht schräg von vorne.

Ein kleiner Junge an der Hand einer erwachsenen Person von hinten fotografiert

2. Ein einheitlicher Hintergrund bringt Ruhe in Gruppenfotos

Wollen Sie ein Gruppenfoto machen, suchen Sie sich am besten einen ruhigen, einfarbigen Hintergrund, wie zum Beispiel den Himmel, eine Mauer o. Ä.. Das schafft für die Familie eine Einheit und rückt das wichtigste in den Vordergrund: Die Kinder.

3. Draußen gibt es das schönste Licht

Ganz klar: Sonne und Himmel schaffen das schönste Licht und die Natur die schönsten Locations. Also ab nach draußen zum Fotografieren! Das schönste Licht gibt es am frühen Morgen oder am Nachmittag, wenn die Sonne nicht im Zenit am Himmel steht.

4. Ohne Blitzlicht fotografieren

Wann immer es möglich ist, sollten Sie auf das Blitzlicht (sowohl am Handy als auch bei der Kamera) verzichten. Sollte es dennoch einmal zu dunkel sein, achten Sie darauf, dass das Blitzlicht nicht direkt von vorne auf die Kinder blitzt - sonst gibt es unvorteilhafte Schatten im Gesicht.

Ein kleines Mädchen in einem gelben Kleid mit einem gelben Eimer in der Hand am Strand

5. Rennen, Toben, Spielen

Wie fühlen sich Kinder am wohlsten? Wenn sie spielen, laufen, rennen und sich bewegen. Schießen Sie also viele Bilder, wenn ihre Kinder in ihrem natürlichsten Element sind. Das fängt die schönen Situationen des Urlaubs am besten ein.

Großer Vorteil: So guckt keiner auf dem Bild verkrampft oder lächelt gekünstelt in die Kamera. Spielen Sie ruhig ein wenig damit und lassen die Kinder auf die Kamera zurennen!

6. Bunte Kleidung strahlt Lebensfreude aus

Kinder haben meist bunte Klamotten an - das ist für Ihre Urlaubsfotos richtig super! Denn gibt es etwas, was noch mehr Freiheit, Urlaub und Lebensfreude ausstrahlt und bunte Kleidung und kräftige Farben?

Noch ein Tipp: Mützen, Stirnbänder und Sonnenhüte beugen fliegenden Haaren bei viel Wind vor und halten die Mähne aus dem Gesicht - wäre doch schade, wenn man die glücklichen Gesichter nicht sieht?